Sicherheitsgipfel Bahn: NetCo ordnet die Lage vor dem Beschluss ein
Kernaussage: Sicherheitsarbeit braucht ein System aus SOP, Training und Technik – nicht nur Beschaffung.
Vor dem Sicherheitsgipfel in Berlin verdichten sich die Signale für zusätzliche Schutzmaßnahmen im Bahn- und ÖPNV-Umfeld. Offiziell bestätigt sind die Einberufung des Gipfels durch die Deutsche Bahn sowie entsprechende Forderungen der EVG nach mehr Schutz im Einsatzalltag. Weitere Maßnahmen werden derzeit in Medienberichten diskutiert und sollten bis zur offiziellen Veröffentlichung entsprechend gekennzeichnet werden.
NetCo empfiehlt Betreibern, unabhängig von der finalen Beschlusslage sofort mit der operativen Vorbereitung zu starten:
- klare Aktivierungsregeln (SOP),
- praxisnahe Deeskalations- und Anwendungsschulung,
- datenschutzkonforme Beweissicherung und
- ein 30/60/90-Umsetzungsrahmen mit messbaren Kennzahlen.
„In angespannten Lagen entscheidet nicht die Kamera allein, sondern die Einsatzreife der Organisation. Wer SOP, Training und Technik sauber verzahnt, schafft belastbare Sicherheit für Mitarbeitende und Betrieb“, so NetCo.
Einordnung zur aktuellen Lage
- Offiziell: Sicherheitsgipfel wurde angekündigt.
- Offiziell: EVG fordert unter anderem eine Ausweitung von Schutzmaßnahmen und Body-Cams.
- Laut Medienberichten: Zusätzliche Body-Cams und verpflichtende Schulungen sollen vorbereitet werden.
Nächster Schritt
NetCo stellt für Betreiber einen sofort nutzbaren Leitfaden mit Umsetzungslogik für die ersten 90 Tage bereit.
Quellen
- Deutsche Bahn Presse: DB-Chefin Evelyn Palla lädt zum Sicherheits-Gipfel ein
- EVG: Sicherheitsgipfel bei der DB AG am Freitag
- Medienbericht: Deutsche Bahn leert den Bodycam-Markt